Electribe 2 Sync und mehr - mariemusic, electronic music, - instruments & synthesizers, DIY and modifying

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Electribe 2 Sync und mehr

TIPPS & TRICKS
 

Ostern 2015: Nach monatelangem Warten (und der zwischenzeitlichen Lieferung eines defekten Electribes) endlich angekommen; der Electribe 2. Nach ersten Erfahrungen und Tests kann ich sagen; Licht und Schatten (im Vergleich zum Vorgänger - es gibt in meinem kleinen Studio noch einen SX) liegen nahe beieinander. Einen Schritt nach vorn, und dafür auch einen Schritt zurück.
Das Positive zuerst: Was ich mir schon lange gewünscht hatte, ist endlich Realität geworden; der Neue kann tatsächlich Polyphonie. Besonders interessant, wenn man das Teil als Live-Sequenzer nutzt und einen externen Synth ansteuert.
Und der Schatten, der Schritt zurück: Die Melodiesequenzen sind nicht (wie z.B. bei meinem SX) während des Spiels transponierbar. Mag dem Umstand geschuldet sein, dass beim Electribe 2 nicht mehr unterschieden wird zwischen Drum- und MelodieSpuren. Für meinen "Geschmack" wäre der Electribe 2 perfekt, wenn z.B. die oberen 8 Parts nicht transponierbare Drumspuren wären, die unteren 8 Parts transponierbare Melodie- und ChordSpuren. Oder noch besser; über einen neuen Part Parameter könnte jeder Part als transponierbar oder nicht transponierbar definiert werden. Via Shift plus Keyboard Tasten könnte der Transponiermodus aktiviert werden, Transponierung dann per externem Keyboard oder den Part/Triggerpads. Wäre genial!! Und sollte für die Korg Programmierer gewiß kein allzu großes Problem sein, die Software / das Betriebssystem entsprechend zu ändern / anzupassen und als Alternative anzubieten. Vielleicht erhört Korg ja meinen Wunsch!!! Kann mir gut vorstellen, dass ich mit diesem Wunsch nicht alleine bin.
Der Korg Electribe 2 ist ein genialer Sequenzer, um "on the fly" Sequenzen (eben auch polyphon) einzuspielen. Nur leider kann das Ding nicht transponieren (wie die Vorläufer). So meine Idee, an den Electribe MIDI out einen MIDI Transposer anschließen, von diesem aus weiter zu einem MultiMode Expander (Korg M3), dort die Kanäle 1 - 8 mit Melodie und Chord Voices belegt, fertig. (Die Kanäle 9 -16 des Electribe2 können dann ja die nicht transponierbaren Beats & Drums liefern). Und hier ist das Transponier Teilchen
Die gelegentlich bemängelte Reduktion von 8 auf 4 Takte gegenüber dem "alten Electribe stören mich hingegen nicht.
Zur Synchronisation: Diese funktioniert genau so, wie ich es mir auch wünschen würde. Ich lasse meinen Electribe 2 via Midi als Slave synchron zum restlichen Equipement laufen. Und das Beste: Der dann an der SyncOut Buchse anliegende AchtelNoten Puls läuft synchron zu jenem externen Master Midi Clock. Der an der Sync Out Buchse anliegende Puls läßt sich hervorragend nutzen,  mittels Doepfer Clock Divider beliebig herunter geteilt zu werden, um damit dann wiederum synchrone Ereignisse in einem analogen Modulsystem auszulösen. Perfekt! (Diverse Korg Teilchen sind auf diese Art ohnehin synchronisierbar).
Anmerkung: Der Puls an der Sync Out Buchse liegt immer an (also auch wenn der Electribe weder im Record noch im Play Modus läuft. Perfekt!!!)
Nutzung eines externen Keyboards: Ein am Midi In angeschlossenes Keyboard ist definitiv besser als EingabeInstrument geeignet, als die 16 Pads, insbesondere für Melodiesequenzen. Den 16 Suren des Electribe sind (ganz einfach) 16 Midi Kanäle zugeordnet. D.h.: Spur 7 ist via Midi Kanal 7 "ansprechbar" etc. Da bei vielen Masterkeyboards die Midi Kanal Umschaltung doch etwas umständlich sein kann, empfiehlt sich hier einmal mehr das "Schweizer Taschenmesser", das MidiPal von Mutable Instruments z.B.  Auch von midikits.net gibt´s auf ARDUINO Basis passende MIDI Helferlein.

 
 
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