Electribe2 Transposer - mariemusic, electronic music, - instruments & synthesizers, DIY and modifying

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Electribe2 Transposer

DIY BASTELPROJEKTE
 

Der Electribe2 hat einen Super Sequenzer, gerade auch für´s LiveSpiel. Wer den Electribe kennt weiß was ich meine. Sequenzen einspielen "on the fly", ohne den Sequenzer anzuhalten, irgendetwas zwischendurch abzuspeichern zu müssen etc. Nur eine Sache kann der Electribe2 leider nicht: Transponieren.
Dafür mein DIY Electribe2 Transposer, ein MultiChannel Transposer über 2 Oktaven. Völlig korrekt ist das so nicht, ich nutze für die Spuren 1 -8 eben NUR den Sequenzer OHNE die Electribe interne Klangerzeugung, die Spuren 9 - 16 nutzen die Electribe Klangerzeugung für alle nichttransponierbaren Sounds (Drums, Percussion). Die Spuren 1 - 8 werden über den Transposer an einen Multimode Expander durchgereicht, ich nehme dafür meinen Korg M3.

 
 

Glücklicherweise fand ich bei ebay ein älteres 10 +1 faches Tastenaggregat. (Solche Teile werden schon länger nicht mehr hergestellt, heute werden solche Funktionen elektronisch realisiert.)

 
 

Schema

 
 
 

Und hier nun zusammen mit dem darauf plazierten Electribe2, links daneben der Korg M3 für die Klangerzeugung der transponierbaren Spuren 1 - 8
Nähere Infos zu den wundervollen Midi Projekten von Tom Scarff gibt es bei
Midikits.net
An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals herzlich bei Tom Scarff für seine große Hilfsbereitschaft für die Realisation meiner Idee (es gab einige Programmierarbeit abseits seiner MidiKits).

 

Einen Transposer für eine andere wundervolle Groovebox, die ebenfalls nicht transponieren kann, die Roland MC909, hatte ich bereit vor einiger Zeit einmal gebaut. Siehe hier

 
 

Wie bescheuert man doch manchmal ist! Wozu eigentlich all diese "Klimmzüge"? Die gute alte RM1x (von Yamaha) konnte (fast) alle Wünsche bereits vor zig Jahren erfüllen: 16 Spuren, davon 8 für die "Klopfgeister" (nicht transponierbar), 8 Spuren transponierbar UND polyphon für Melodie und Chords. Dazu noch mehr als die vier Electribe2 Takte. Und all das kann natürlich auch auf 16 MidiKanälen gesendet werden. Der Wermutstropfen: Die RM1x ist nicht so einfach "on the fly" , nicht so intuitiv zu benutzen wie die Electribe2. Nach der Aufnahme eines jeden Midi Kanals muß die Aufnahme erst angehalten werden, der Kanal umgestellt, dann erst kann die nächste Aufnahme erfolgen. So hat eben einjedes Gerät neben seinen Stärken auch seine Schwächen. Wie heißt es so schön: "Kein Licht ohne Schatten". Und etwas "moderner" sind die Electribe2 Sounds schließlich auch. So wirklich ideal wären wohl die Features der RM1x und der Electribe2 vereint in einem Gerät.
Mehr zum Thema MIDI-LoopSequenzer und Yamaha RM1x hier


 
 
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