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I Pad

 

Bis vor Kurzem gehörte ich noch zu den standhaftesten ApfelProduktVerweigerern.
Bis ich auf die Suche ging nach einer guten (MIDI)LoopSequencer Software. Ich stellte mir etwas in der Art der Yamaha RM1x / RS7000 vor. Und für die DrumPattern in jedem Fall einen GridEditor.
Fast alle Bilder/Verweise die ich finden konnte führten zu Apps für IPad oder IPhone.
Und da kam zufällig das inzwischen durchaus erschwingliche MP2H2FD mit 128MB Speicher in die Läden.

 
 

Im AppStore diverse Sequencer und Synths zusammengesucht, das Testen und Probieren konnte beginnen.
Garage Band, Yamaha Mobile Sequencer, Synergy, mSequencer, Koushion, Groovebox - Beats & Synth (Novation), Xynthesizer, Nano Studio, Launchpad, Arturia iSpark, Fugue Machine, eine kleine Auswahl "netter" Sequencer Software. DM1 und Molten, zwei sehr schöne Drum Sequencer. Und dann noch die diversen Synths, wie z.B. DRC, Lorenz Synth, Sunrizer, Nave, Voice Synth, Launchkey, iTuttle ...... und und und - die Apps teils kostenlos, oder für z.Tl. kleines Geld großartige Software. (Kein Vergleich zu den Kosten für VSTis und sonstige MusikSoftware für die WIN Umgebung). So wurde schnell viel mehr daraus, als ich mir anfangs erhofft hatte.
Es gibt jede Menge zu entdecken. Die meisten Apps (wenn auch nicht alle) lassen sich problemlos via CoreMIDI miteinander verbinden und via Background Audio in Kombinationen benutzen. Wirklich großartig, was man mit dem IPad (und den darauf laufenden Apps) so alles treiben kann. Eine gewaltige (An)Sammlung von MusikMachSachen.
Aber nicht genug damit. Alle MIDI Daten können auch an externe Hard- und/oder Software weitergereicht werden. Dafür habe ich mir dann nach einigen Recherchen die Presonus AudioBox iTwo zugelegt. Sie verbindet Audio in/out mit MIDI in/out, das Ganze class-compliant (also ohne speziell erforderliche Treiber). Anstöpseln, alles funktioniert.
Und so entstand ein nettes kleines "Studio" auf IPad Basis.

 
 

Ich weiß, es gibt auch andere Lösungen, von Behringer oder von Alesis z.B.. Schöne Teile mit gut durchdachter GUI. Nach ausführlichen Recherchen habe ich davon dennoch vorsorglich gleich die Finger gelassen, bei den durchweg wundervollen SynthApps ist mir die AudioAusgabeQualität schon wichtig, wichtiger als das gleichzeitige Laden des IPads.
(Für die Ladefunktion am iPad muß auch an den USB Datenleitungen eine über Spannungsteiler erzeugte Spannung anliegen. Damit ist gleichzeitiges Laden und USB Datentransport nicht möglich).

So schön die beiden Dock Varianten von Alesis und Behringer auch sein mögen, sie nutzen kein digitales USB Audio Out! Die Docks verlängern jeweils nur die analogen Aus- und Eingänge des iPad die man am DockConnector abgreifen kann.
Für die Wandlung des Audiosignales ist somit nur der eingebaute iPad Chip zuständig. Die Docks bieten lediglich entsprechende Vorverstärker mit Impedanceanpassung etc, haben aber keine eigenen Wandler. (Deshalb ist dann bei Nutzung des analogen Audio Out ein gleichzeitiges Laden des iPad wiederum möglich).
So erklärt sich aber auch der flache, schlechte Sound, das "Brutzeln" und die Einschaltknackerei. Audioausgabe über USB (dann eben ohne gleichzeitige Lademöglichkeit) bringt deshalb wegen der viel besseren Wandler des externen Audiointerfaces einen klaren und dynamischen Sound.

Ladefunktion und gute Audioqualität gleichzeitig gibt es zur Zeit nicht. Da hat Apple einen Riegel vorgeschoben.
Wie auch immer, ich bin von "meiner" Lösung und ihren Möglichkeiten mehr als begeistert.

Sicher wird es an dieser Stelle demnächst auch ein paar Infos zu den Möglichkeiten der von mir bevorzugten Apps geben.

 
 
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