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MIDI LoopSequenzer

TIPPS & TRICKS
 

MIDI-LoopSequenzer. Neu ist besser. Oder?

Vorab ist zu sagen, dass ich hybrid Töne (Musik) mache, also sowohl mit Hard- als mit Software. Die DAW natürlich zum Aufnehmen, aber es gibt bekanntermaßen auch eine Menge genialer VSTis. Wonach ich lange suchte: Einen polyphonen LoopSequenzer als VSTi, der während er läuft transponierbar sein soll (so wie diverse frühere Grooveboxen). Und da gibt es: NICHTS

Vielleicht die FL Groovemachine, ist aber nicht transponierbar, und zudem ein "geschlossenes" System (MIDI-Daten werden nicht ausgegeben).
Die diversen VST StepSequenzer sind entweder nicht mit einem externen (Master)Keyboard zu "befüllen" oder nicht transponierbar, oder beides.

Also zurück zur Hardware: Und da werde ich tatsächlich fündig: Engine von Social Entropy z.B., ein Sequenzer wie ich ihn mir vorstelle. Acht polyphone Spuren (a´ 4 Stimmen) plus 8 Stimmen in der Drumspur, alles u.a. auch per Midi Keyboard einspielbar. Transponierbar, allerdings doch nur 16 Steps. Das ärgerlichste allerdings: Nur direkt in USA zu bestellen (plus Zoll, MWSt.,hohe Versandkosten, und wie ist das mit der Garantie?)
Die französische Alternative, der Pyramid von Squarp Instruments, soll wohl transponierbar sein, habe dazu bislang jedoch noch keine Demo (Video) entdeckt.
Ein faszinierendes Stück Hardware, der SEQ MIDI Step Sequencer von Polyend, hat natürlich seinen Preis. Und so genial das Konzept auch ist, er ist begrenzt auf 8 Spuren a´ 32 Steps (wobei alleine ein 3-Ton Akkord 3 Spuren "verbraucht")

Und dann fallen mir die "alten" Yamaha Sequenzer und Grooveboxen ein, die waren doch (fast schon) genial. Z.B. die RM1x. Nur die Sounds, naja. Und tatsächlich, es gibt sie noch, sogar als Software, den Mobile Music Sequencer von Yamaha. ABER: Dieser leider nur fürs i-Pad und i-Phone. Das DemoVideo ist beeindruckend, nur, können die MIDI Spuren denn auch an externe Hard- und Software ausgegeben werden? Nur um dies herauszufinden lege ich mir jedenfalls keines der infrage kommenden i-Produkte zu. Obwohl, vielleicht wäre es doch lohnenswert, gemessen am Können und den Preisen für reine HardwareLösungen.

Aber glücklicherweise habe ich da ja noch eine alte RM1x herumstehen, lange nicht mehr "angeschaut" wegen der etwas bescheidenen Sounds. (Ich weiß, es gibt noch die diesbezüglich überlegene RS7000). Der Sequenzer allerdings, der ist richtig gut. Audioausgabe wird nicht benötigt, nur die MIDI Sequenzer Funktionen: 16 Spuren, davon 8 für die Drums (natürlich nicht transponierbar), und 9-16 für Melodie und Chords (transponierbar). 16 oder 32 Steps, 1 oder 2 Takte? Nein, bis zu 256 Takte! Und ein Song kann wiederum aus bis zu 16 Variationen (Sections) bestehen. Von kleinen Loops bis zu komplexe Kompositionen, alles ist möglich. Eine einzige kleine Unzulänglichkeit gibt es: Nach Aufnahme einer Spur muß der Sequenzer angehalten werden, um danach erst eine weitere Spur aufnehmen zu können. Das durchgängige Recording mehrerer Spuren ohne Unterbrechung,  "on the fly" also, ist leider nicht möglich. (Das wiederum können die Electribes, wobei die Älteren leider nur monphonon können, die polyphone Electribe2 wiederum ist nicht transponierbar. Näheres dazu auch hier.) Das ist nun allerdings "Gemecker" auf hohem Niveau. Der RM1x Sequenzer ist hervorragend geeignet Tracks im Studio vorzubereiten, um diese dann ggf. live einzubinden.
Was ich nach ein wenig herum"spielen" nun weiterverfolgen werde: Die Drums nicht via RM1x Sequenzer, stattdessen per VST 8 Spur 32 Step LauflichtSequenzer (davon gibt es zur Genüge), die Drumpattern lassen sich so während des Laufs "umbauen". Für die transponierbaren Melodie- und Chord Spuren kommt für mich nur noch meine alte RM1x infrage.
Und für alle, die keine RM1x besitzen: Das Teil ist richtig günstig zu bekommen!

Detaillierte Infos zu den genannten Sequenzern finden sich jeweils unter den Links.

 
 
 

Und hier ein Screenshot von der Einbindung des RM1x Sequenzers in die StudioOne Umgebung.
Es werden sowohl VSTis als auch externe HardwareSynths angesteuert.
Selbstverständlich ist die RM1x zur DAW synchronisierbar.
In jedem Fall benötigt der RM1x Sequenzer ein "eigenes" MIDI-USB Interface (Datenmenge).
Und inzwischen ist mir klar geworden; ich muß mich doch mal mit nem iPad anfreunden.


 
 
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