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zentraler Midi Clock

TIPPS & TRICKS
 

Im einfachsten Fall dient einer der Synths oder Sequenzer als gemeinsamer Midi Clock. Alle anderen Instrumente müssen dann als "Slave" eingestellt sein, um sich mit dem Masterclock zu synchronisieren. Da das Master-Instrument in der Regel auch noch andere MIDI Daten sendet (Noten, CCs, Programmwechsel etc.), müssen bei allen Slaves natürlich auch die Eingangsfilter entsprechend eingestellt werden (was nicht bei allen Instrumenten möglich ist).
Hier schafft Abhilfe ein kleiner nützlicher Helfer: Das Pocket Filter von Anatek (läßt sich immer wieder mal bei ebay finden). Einfach nach dem Master sämtliche MIDI Daten bis auf die TransportDaten ausfiltern, dem Pocket Filter ein aktiver MIDI Thru nachgeschaltet, und von diesem aus nur noch die MIDI Clocks auf alle anderen Geräte senden.

 
 

Hier am Beispiel einer RM1x von Yamaha
A = Sequ. run  -  B = stop bezw. Pause  -  C = resync

 
 

Wenn der InstrumentenPark dann doch zu groß wird (oder ist), kann sich durchaus auch ein zentraler MIDI Clock Generator empfehlen. Ich habe mir dafür den MIDI CLOCK + von e-rm zugelegt.

 
 

In meinem Korg KARMA ist das Fach für die Erweiterungsplatinen nicht "befüllt", ein schöner Platz für den zentralen Clock. Ich bin von diesem Teil wirklich begeistert. So lassen sich einzelne Sequenzer beliebig anhalten, um zu einem beliebigen Zeitpunkt erneut über die "Resync-Funktion" auf die "1" weiter mitlaufen zu lassen. Oder wieder ins korrekte Timing zu ziehen. Oder alle Instrumente und Sequenzer gleichzeitig zu starten und zu stoppen etc. Und es gibt keinen Streß mehr mit sonstigen MIDI Daten, die MIDI CLOCK + sendet schließlich nichts weiter als den Clock und Transport Daten.

 

GEGENÜBERSTELLUNG

DIE eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Jede der beiden Lösungen hat einen Vorteil, allerdings auch wieder einen Nachteil.
Resync: Mit der RM1x möglich während der Sequenzer läuft, also z.B. inmitten eines Taktes. Perfekt! Nicht so beim MidiClock von e-rm; dieser muß erst mit der Start/Pause Taste angehalten werden, dann erst kann der resync betätigt werden, und dann muß noch neu gestartet werden. Also 3 mal Tastendrücken für eine Funktion.
Tempo ändern: Mit der RM1x stufenlos möglich während der Sequenzer läuft. Beim e-rm Gerät muß das Tempo am Temporad geändert werden, um es erst danach durch drücken des Temporades zu aktivieren. Eine jede der beiden Varianten mag seinen Vor- / bezw. Nachteil haben.
Auswirkung auf die remoteten Geräte: Alle bei mir angeschlossenen Instrumente und Sequenzer reagieren korrekt auf die Steuerfunktionen beider Lösungen. Lediglich das TenoriOn "tanzt" aus der Reihe. Es "versteht" den "resync" Befehl der RM1x nicht. Das heißt; TenoriOn kann zwar angehalten werden, läuft dann aber selbst nach einem "resync" exakt an der zuvor angehaltenen Position weiter (entsprechend einer Pausefunktion). Beim e-rm MidiClock verhält sich auch TenoriOn korrekt.

 

Ja, tatsächlich. Ich gewinne meine lange Zeit wenig beachtete RM1x wieder richtig lieb. Nachdem ich sie nach meinem Electribe2 Transposer Projekt irgendwie wiederentdeckt hatte, nun auch noch die Sache mit den Midi Clock- und Steuerfunktionen.

 
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